Karriere

von Redaktion

München – Es war ein Einstand von Jason Jaffray, der sich definitiv sehen lassen konnte. 2015 verpflichtete der EHC Red Bull München den Kanadier von den St. John´s IceCaps – Jaffray zeigte gleich seine ganze Klasse und konnte in den ersten acht Spielen jeweils einen Treffer markieren. Nun steht fest, dass der Stürmer seine Karriere nach 18 Jahren im professionellen Eishockey beenden wird: „Ich möchte nach dieser Saison den Fokus auf meine in Kanada lebende Familie legen und zurück in meine Heimat gehen“, sagt Jaffray. Der 38-Jährige wurde mit den Münchnern drei Mal deutscher Meister und möchte freilich zum Ende seiner ohnehin schon erfolgreichen Karriere noch einen drauflegen. „Den Pokal im Wissen hochzustemmen, dass es dein letztes Spiel als Profi war“, so die Wunschvorstellung für seinen Abschied.

Die Jackson-Truppe schwächelte zum Saisonausklang ein wenig und zeigte teils unkonzentrierte Leistungen – wie etwa bei der 3:6-Niederlage im Spitzenspiel gegen Straubing. Am Sonntag zeigte sich der EHC dann aber deutlich verbessert und fegte die Krefelder Pinguine mit 4:1 vom Eis. Konrad Abeltshauser erklärte anschließend: „Zum Schluss (der Saison, Anm. d. Red.) war es eher ein bisschen mental. Wir waren nicht hundert Prozent da, weil wir wussten, dass uns niemand vom ersten Platz schubsen kann.“

In der heißen Phase der Saison ist auch Jaffray, der bisher in 234 Ligaspielen 154 Scorerpunkte aufweist, ein Schlüsselspieler für den EHC. „Durch seine Gewinnermentalität, seine Führungsqualitäten und seinen Willen macht er jede Mannschaft besser“, sagt Sportdirektor Christian Winkler. 2019 fiel Jaffray nach einer Hüft-OP acht Monate aus. Nun kämpft er um seinen letzten Titel.  nms

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