Tempo im Training

von Redaktion

Tölzer Löwen treffen in den Playoffs auf die Heilbronner Falken

VON NICK SCHEDER

Wie stellt man sich auf die schnellste Mannschaft der Liga ein? Man trainiert alles schnell. Das zumindest hat Kevin Gaudet seinen Tölzer Löwen auf den Trainingsplan geschrieben. Sie bekommen es ab Freitag (20 Uhr, Heilbronn) im Playoff–Viertelfinale mit den Heilbronner Falken zu tun.

„Sie haben 209 Tore geschossen – die mit Abstand meisten der DEL 2, weil sie unglaublich schnell sind“, sagt Gaudet. „Deshalb müssen wir auch alles schnell machen: Pässe, Entscheidungen, Schlittschuhlaufen.“ Er hat der Mannschaft drei Tage frei gegeben, um zu regenerieren, bis heute. Jetzt wird hart trainiert. „Wenn wir Heilbronn schlagen wollen, müssen wir hart arbeiten.“

Das heißt für die Löwen: 100 Prozent geben, nicht nur 97, das Powerplay, einst Tölzer Steckenpferd, wieder verbessern, die – phasenweise eklatante – Abschlussschwäche sowie teils unerklärliche Fehler in der Defensive abstellen. Für die Tölzer, die in den beiden Saisons zuvor in den Play-downs gegen den Abstieg kämpften, ist Rang fünf nach der Hauptrunde schon ein beachtenswerter Erfolg. Trotzdem wäre sogar noch mehr drin gewesen. „Wir haben gerade zu Hause zu viele Spiele auf unglaubliche Weise verloren“, moniert Gaudet.

So mussten die Löwen noch bis zuletzt um die direkte Play-off-Teilnahme kämpfen. „Wenn wir die Top-Sechs verpasst hätten“, sagt Gaudet, „das hätte sehr weh getan.“

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