Rosenheim – Wenn das letzte Meisterrunden-Heimspiel der Starbulls als Gradmesser für die am Freitag beginnenden Play-off-Runde herhalten soll, dann „Gute Nacht Freunde“. Allerdings war eigentlich fast jedem Rosenheimer Eishockeyfans bewusst, dass die Partie, in der es für keine der beiden Mannschaften um nichts mehr ging, kein Leckerbissen werden würde
„Solche Spiele sind für uns als Trainer die schlimmsten. Es ist schwer die Spieler zu motivieren. Da ist eigentlich nur wichtig, dass man sich nicht verletzt“, so Starbulls-Coach John Sicinski nach dem 3:2-Sieg gegen Weiden. Verletzt hat sich keiner, sodass Sicinski vor dem Playoff-Auftakt bis auf den Litauer Tadas Kumeliauskas, für den der Kanadier Jake Smith spielt, der gesamte Kader zur Verfügung steht. Also auch die am Sonntag fehlenden Stürmer Alexander Höller (leicht angeschlagen), Kevin Slezak und Enrico Henriquez (beide bei dem DNL-Team ). Die volle Konzentration gelte jetzt den Hannover Indians sagt Sicinski, der seine Mannschaft „bestmöglich“ vorbereitet.
Jetzt gilt es für die Starbulls, jetzt beginnt die entscheidende Phase und darauf freut sich auch Torjäger Höller: „Play-off-Spiele – da würde ich auch mit einem gebrochenen Bein spielen“. hjz