Stuttgart – Wegen dessen rasanter Ausbreitung könnte das Zweitliga-Spitzenspiel zwischen Suttgart und Bielefeld vom Montagabend bis auf Weiteres das letzte mit Zuschauern gewesen sein. Zumindest in Stuttgart werden vorerst keine Fans mehr zugelassen. „Wir werden einen rigorosen Cut machen“, sagte der zuständige Minister, der Grüne Manfred Lucha. Er bedauere dies, sagte Neuhaus, einen stimmungsvollen Rahmen wie beim VfB mit 54.302 Fans „wünschen wir uns jedes Wochenende“.
Dennoch seien Geisterspiele „wahrscheinlich das Vernünftigste, um vielleicht größeren Schaden abzuwenden“, betonte Neuhaus: „Ich mag mir nicht vorstellen, wie es weitergeht, wenn die erste Mannschaft betroffen ist. Daher muss man das in Kauf nehmen.“ Sein Stuttgarter Kollege Pellegrino Matarazzo fände Zuschauerausschlüsse „sehr, sehr schade, unsere Fans peitschen uns Spiel für Spiel nach vorne. Aber wenn es so kommt, werden wir das Beste draus machen“.
Am Montagabend durften die Anhänger noch einmal im Stadion jubeln: Die VfB-Fans über den Treffer von Mario Gomez (53.), die Arminen über das 1:1 durch Cebio Soukou (76). sid