Ex-Nationalspieler Christian Gentner, 34, von Union Berlin geht in der Coronakrise mit Gelassenheit, aber auch mit dem nötigen Ernst an die Sache. „Ich bin weit davon entfernt, dass mich das Ganze in Panik versetzt“, sagte Gentner dem kicker, „aber ich nehme es auch nicht nur geschäftsmäßig zur Kenntnis.“ Das Training beim Bundesliga-Aufsteiger aus Köpenick wurde ausgesetzt, die Liga ruht zunächst bis zum 2. April. „Wir haben alle individuelle Trainingspläne bekommen. Es ist definitiv kein Urlaub. Wir müssen die Zeit nutzen, um ein bisschen Abstand zu bekommen und die Zeit mit der Familie zu verbringen“, sagte der frühere Profi des VfB Stuttgart.
Martin Kind, Mehrheitsgesellschafter von Hannover 96, hat ein Umdenken in der branche gefordert. Er hofft, dass die Coronakrise „als Chance begriffen wird“, um über Dinge wie „zu hohe Gehälter, Berater-Honorare und Ablösesummen“, nachzudenken, sagte der 75-Jährige dem Sportbuzzer. „Wir müssen alles auf den Prüfstand stellen und eine Linie der Vernunft erarbeiten. So leben wir doch von der Hand in den Mund, das ist kein Geschäftsmodell“, sagte Kind weiter.