Kurzarbeit auch bei 1860?

von Redaktion

Löwen grübeln über Schritte zur wirtschaftlichen Stabilisierung

München – Der 1. FC Kaiserslautern macht es, Carl-Zeiss Jena, Hansa Rostock, der FSV Zwickau und der SV Meppen haben Anträge gestellt. Weitere Clubs werden in den nächsten Tagen folgen. Die Rede ist von Kurzarbeit, die den finanziell ohnehin am Abgrund wandelnden Drittliga-Vereinen in der Corona-Spielpause über die Runden helfen soll. „Die Personalkosten bestimmen einen sehr großen Teil aller Ausgaben. Wir müssen die Ausgaben reduzieren, um damit den fehlenden Einnahmen zu begegnen“, sagte Meppens Finanzvorstand Stefan Gette in einer Erklärung des Vereins. „Es geht darum, durch Sparmaßnahmen eine drohende Insolvenz zu vermeiden.“

Auch beim TSV 1860 steht das Thema Kurzarbeit nach Informationen unserer Zeitung ganz oben auf der Prioritätenliste. Als einer der zuschauerstärksten Drittliga-Clubs sind die Löwen extrem auf Spieltagserlöse angewiesen. Nicht umsonst sprach 1860-Finanzboss Michael Scharold in seiner Mitteilung vom Dienstag von einer drohenden „Schieflage“, die „alle möglichen Schritte und Maßnahmen“ zur wirtschaftlichen Stabilisierung der Fußball- KGaA erfordere. Die konkrete Frage nach Kurzarbeit war bei Redaktionsschluss dieser Ausgabe indes noch nicht beantwortet. Spieler und Mitarbeiter sollen von der Geschäftsführung darauf hingewiesen worden sein, keine öffentlichen Statements mehr zur Situation abzugeben.  lk

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