Die nächsten GP-Absagen

von Redaktion

F1 auch nicht im Mai – Regelreform 2022

Berlin – Die Formel-1-Spitze kann den neuen Rennkalender ohne die Zustimmung der Teams festlegen. „Das gibt uns die notwendige Flexibilität, die geänderten Termine mit den betroffenen Rennveranstaltern zu vereinbaren und mit den Rennen zum richtigen Zeitpunkt zu beginnen“, sagte Formel-1-Chef Chase Carey (66). Zuvor hatten der Motorsport-Weltverband FIA und die Chefs der Rennserie wegen der Coronakrise auch die drei für Mai geplanten Rennen gestrichen. Die Grand Prix im niederländischen Zandvoort und in Barcelona sollen später nachgeholt werden, der Klassiker in Monaco ist für dieses Jahr komplett abgesagt.

Auch die ersten vier Rennen dieses Jahres in Australien, Bahrain, Vietnam und China können nicht stattfinden. Frühestens „nach dem Mai“ sei ein neuer Saisonbeginn möglich, teilten Fia und Formel 1 mit. Laut Carey sicherten die Teams ihre „volle Unterstützung“ für die Pläne zu, so viele der ausgefallenen Rennen wie möglich neu anzusetzen.

Im Zuge der Coronakrise haben sich die Teams und Regelhüter der Formel 1 derweil auf eine Verschiebung der für 2021 geplanten Regelreform geeinigt. Das gab der Automobil-Weltverband FIA am Donnerstag bekannt. Die Entscheidung war in einer Telefonkonferenz mit den Teams, den Formel-1-Oberen Chase Carey und Ross Brawn sowie FIA-Präsident Jean Todt getroffen worden. Die neuen Regularien sollen demnach 2022 eingeführt werden. Als Grund wurde die „unbeständige finanzielle Situation“ aufgrund der Pandemie genannt.  dpa/sid

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