David Alaba lässt sich für seine weitere Karriere mehrere Optionen offen. Der Vertrag des 27-Jährigen beim FC Bayern läuft noch bis Juni 2021. „Und dort liegt auch mein kompletter Fokus. Ich fühle mich in München sehr wohl. Aber ich kann mir grundsätzlich auch vorstellen, einen anderen Weg einzuschlagen. Das wird sich irgendwann zeigen. Darüber mache ich mir im Moment keine Gedanken“, sagte der österreichische Fußball-Nationalspieler dem Magazin „GQ Gentlemen’s Quarterly“. Wie es für ihn eines Tages nach der Karriere weitergehen werde, sei „schwierig zu sagen“, erklärte Alaba. „Ich weiß ja, wie schnelllebig der Fußball ist und es mein bisheriges Leben ebenso war. Aber ich kann mir vorstellen, mal für ein, zwei Jahre weiter weg zu gehen, zum Beispiel in den USA zu leben und die Kultur dort kennenzulernen. Oder ich bin in Österreich, in Wien, in meiner Heimat. Oder auch in München. Schauen wir mal“, sagte der Verteidiger. Seit wenigen Monaten ist Alaba Vater eines Sohnes. „Für mich war das Entscheidende, dass es von der einen auf die andere Sekunde eine Verantwortung in mir geweckt hat, es hat in mir etwas ausgelöst. Es ist eine komplett neue Erfahrung, und dafür bin ich wirklich sehr dankbar“, so Alaba.
Im von der Corona-Pandemie besonders betroffenen Italien stellt sich die Spielergewerkschaft der Fußballprofis (AIC) gegen Gehaltskürzungen quer. Es sei „noch zu früh“, darüber zu sprechen, erwiderte die Interessenvertretung auf einen entsprechenden Vorschlag des nationalen Fußballverbandes FIGC. „In der jetzigen Phase prüfen wir noch die Schäden, die dem Fußball durch die Coronavirus-Krise entstehen. Erst wenn die Schäden dieser Krise beziffert sind, können wir Beschlüsse über die Gehälter fassen“, sagte AIC-Vizepräsident Umberto Calcagno. Priorität habe derzeit „die Sicherheit der Fußballer“. Ex-Profi Calcagno bemängelte in diesem Zusammenhang, dass einige Clubs Anfang kommender Woche das Training wieder aufnehmen wollen, obwohl ganz Italien eine Sperrzone sei und die Infektionszahlen im Land weiter stiegen.