In der Coronakrise will Rainer Koch weder die Clubs noch deren „Trainer, Platzwarte, Putzfrauen und Schiedsrichter“ im Regen stehen lassen. „Die Existenz unserer Vereine steht für uns an oberster Stelle“, sagte der BFV-Präsident bei einem Online-Infoseminar und dachte dabei auch an „ganz andere Dinge, die unsere Vereine am wirtschaftlichen Leben halten: Sommerfeste beispielsweise, Pachten der Vereinswirte, die plötzlich ausfallen oder der Eigenbetrieb des Vereinsheims, dazu weiterlaufende Kosten ohne signifikante Einnahmen“. Der BFV informierte seine ehrenamtlichen Mitarbeiter über Folgen der Pandemie für den Fußball im Freistaat. Mehr als 600 und damit etwa 80 Prozent der rund 800 Ehrenamtlichen nahmen das Online-Angebot des größten der 21 Landesverbände unter dem Dach des DFB wahr. Der BFV selber rechnet mit einem Schaden von mehreren Millionen Euro. „Wir können heute noch nicht abschätzen, wohin die Reise geht“, erklärte Schatzmeister Jürgen Faltenbacher. Der Verband verfüge aber „über die Möglichkeit durch ausreichende Liquidität diese Krise zu meistern -– es bedarf aber eines überlegten und gemeinsamen Handelns aller Beteiligten.“