Ski alpin
Der Ski-Weltverband FIS hat wegen der Corona-Krise seinen für Mai geplanten Kongress in Thailand und damit auch die Wahl des Ausrichterorts für die alpine WM 2025 verschoben. Für die WM bewirbt sich Garmisch-Partenkirchen. Wann der Kongress, auf dem zudem ein neuer FIS-Präsident gewählt wird, nachgeholt wird, war offen. Als Ziel für einen neuen Termin wurde am Freitag der Herbst dieses Jahres genannt. Neben Garmisch-Partenkirchen gehen noch das favorisierte Saalbach-Hinterglemm in Österreich und Crans-Montana in der Schweiz in das Rennen um die WM-Austragung. Neben der alpinen WM muss auch die nordische WM im selben Jahr vergeben werden; Trondheim in Norwegen ist der einzige Bewerber. Darüber hinaus gilt es, einen Nachfolger für Gian Franco Kasper (76) aus der Schweiz zu finden. Als Kandidaten gelten der Brite Johan Eliasch als Chef des Sportartikelherstellers Head, der Schweizer Verbandschef Urs Lehmann und Fis-Generalsekretärin Sarah Lewis.
Galopp
Der dreijährige Hengst Rubaiyat ist zum Galopper des Jahres 2019 gewählt worden. Der von Henk Grewe trainierte Rubaiyat verwies bei der ältesten Publikumswahl Deutschlands mit 42 Prozent der abgegebenen Stimmen Derbysieger Laccario (38 Prozent) auf Platz zwei. Das gab der Dachverband Deutscher Galopp am Freitag bekannt. Rubaiyat gewann im vergangenen Jahr bei allen seinen vier Starts. Die geplante Siegerehrung wird es allerdings vorerst nicht geben. Die Verleihung am Ostermontag in Köln wurde wegen des Coronavirus abgesagt.
Fechten
Athletenvertreter Max Hartung (30) hat in seiner häuslichen Quarantäne wegen des Coronavirus eine neue Beschäftigung gefunden. Der frühere Welt- und Europameister mit dem Säbel gibt via Videoportal YouTube eine Anleitung zum Fechttraining für zu Hause. Zusammen mit seinem Nationalmannschaftskollegen Matyas Szabo hat er unter dem Namen „Demaskiert“ am Freitag schon den zweiten Teil der Fecht-Programme veröffentlicht. Das deutsche Säbel-Team hat sich bereits für die Olympischen Spiele in Tokio qualifiziert. Hartung als Vorsitzender des Vereins Athleten Deutschland hatte sich für die Verlegung der Tokio-Spiele engagiert.
Eishockey
Den Clubs der Deutschen Eishockey Liga (DEL) bereitet der unsichere Saisonstart im September Sorgen über ihre finanzielle Zukunft. „Keiner weiß, ob und wann es weitergeht und welcher Partner dann noch im Boot ist“, sagte DEL-Geschäftsführer Gernot Tripcke. „Das große Problem ist die neue Saison, viel Geld ist schon verplant, weil ein Großteil der Verträge schon geschlossen ist.“