der Tour de France

von Redaktion

Bogota – Tour-de-France-Sieger Egan Bernal hat sich im Zuge der Coronakrise für eine Verschiebung der diesjährigen Frankreich-Rundfahrt ausgesprochen. „Diese Zwangspause trifft uns alle. Wenn die Tour im Juli ausgetragen würde, wären einige Fahrer dem Rennen aufgrund der Vorbereitung womöglich nicht gewachsen. Es könnte besser sein, die Tour zu verschieben“, sagte der Profi vom Team Ineos in einer Instagram-Live-Session des kolumbianischen Verbandes.

Der 23-jährige Kolumbianer legt knapp drei Monate vor dem geplanten Tour-Start am 27. Juni in Nizza in seiner Heimat die Füße hoch. Er trainiere derzeit „weder mental noch physisch“, in Absprache mit seinen Trainern habe er entschieden, „dass es momentan das Beste ist, wenn ich mich ausruhe.“

Die Tour-Organisatoren halten nach wie vor am Starttermin 27. Juni fest. Die französische Sportministerin Roxana Maracineanu hatte zuletzt sogar eine „Geister-Tour“ ohne Zuschauer vorgeschlagen.

Bernals deutscher Teamkollege Teamkollege kann sich „nach jetziger Situation nicht vorstellen“, dass die Tour im Sommer stattfindet. Auch eine Tour ohne Zuschauer sei kompliziert. „Wie will man über 200 Kilometer die Zuschauer von der Strecke fernhalten?“ Es sei aber in Ordnung, die Entscheidung hinauszuzögern. Schließlich sei etwa bei Olympischen Spielen eine andere logistische Meisterleistung zu bewältigen.  sid/dpa

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