Auch die Fußballer des 1. FC Nürnberg und der SpVgg Greuther Fürth kehren in der Corona-Krise zurück auf den Trainingsplatz. Die beiden fränkischen Zweitligisten erhielten Genehmigungen, von heute an unter strengen Auflagen wieder rudimentäre Teameinheiten abzuhalten. Vorgesehen sind dabei Übungen der Spieler in „Kleinstgruppen“, wie die Vereine am Sonntag mitteilten.
Der AC Mailand verhandelt offenbar weiterhin mit dem früheren Bundesliga-Trainer Ralf Rangnick. Wie die „Gazzetta dello Sport“ berichtete, habe es Gespräche über eine Verpflichtung des 61-Jährigen als Trainer und Sportdirektor gegeben, im Raum stehe ein Dreijahresvertrag.
Dem englischen Fußball-Nationalspieler Kyle Walker droht nach einem pikanten Verstoß gegen die Ausgangsbeschränkungen eine empfindliche Strafe durch seinen Verein Manchester City. Einem Bericht des Boulevardblatts „Sun“ zufolge soll der Verteidiger am Dienstagabend vergangener Woche mit einem Freund zwei Prostituierte zu sich nach Hause eingeladen haben. Walker hat sich inzwischen für sein Verhalten entschuldigt. Besonders unglücklich: Die Damen, deren Dienste er sich 2200 Pfund (2500 Euro) habe kosten lassen, verließen erst am frühen Mittwochmorgen wieder sein Apartment. Am selben Tag rief der Teamkollege von Leroy Sané und Ilkay Gündogan in den Sozialen Netzwerken seine Fans dazu auf, den Anweisungen der Regierung zum „Social distancing“ Folge zu leisten und zu Hause zu bleiben.
Der serbische Fußball-Nationalspieler Aleksandar Prijovic ist wegen des Verstoßes gegen das Ausgehverbot während der Coronakrise in Belgrad zu drei Monaten Hausarrest verurteilt worden. Das berichteten lokale Medien. Der 29-Jährige, der für Al Ittihad in Saudi-Arabien unter Vertrag steht, derzeit aber in der Heimat weilt, war am Freitag von der Polizei in Gewahrsam worden, nachdem er sich mit 19 anderen Menschen entgegen der Bestimmungen in einem Hotel getroffen hatte. Prijovic ist der zweite serbische Fußballprofi nach Luka Jovic von Real Madrid, der in Belgrad gegen die geltenden Regeln wegen der Coronavirus-Pandemie verstoßen hat.
Die beiden für Anfang Juni geplanten Länderspiele der deutschen Frauen-Nationalmannschaft in den USA sind wegen der Coronavirus-Pandemie wie erwartet abgesagt worden. „Die Gesundheit hat absoluten Vorrang. Deshalb ist die Absage richtig, auch wenn wir uns sehr auf die Spiele gegen die Weltmeisterinnen gefreut hatten“, sagte Bundestrainerin Martina Voss-Tecklenburg.