David Alaba hat mit heftiger Kritik auf den Vorschlag zweier französischer Wissenschaftler reagiert, einen möglichen neuen Impfstoff gegen COVID-19 in Afrika zu testen. „Das ist schändlich und inakzeptabel. Sind diese beiden Typen Ärzte oder Clowns? Diese Art von Rassismus hätte ich mir nie vorstellen können“, schrieb der Abwehrspieler des FC Bayern bei Twitter. Auch Nationalspieler Antonio Rüdiger wetterte gegen den seiner Meinung nach „schändlichen“ Vorschlag. „Als ob die Afrikaner eine Tierart wären“, twitterte der Abwehrspieler des FC Chelsea: „Das ist Rassismus auf dem höchsten Level.“ Alaba und Rüdiger reihten sich in eine lange Liste prominenter Fußballer ein, die sich öffentlich äußerten, darunter Didier Drogba und Samuel Eto’o. Afrika sei „kein Versuchslabor“, schrieb Drogba. Die Wissenschaftler hatten zuvor im französischen Fernsehen darüber gesprochen, einen möglichen Impfstoff in Afrika zu testen. Dort gebe es „keine Masken, keine Behandlungsmöglichkeiten und keine Wiederbelebungsmaßnahmen“, sagte Jean-Paul Mira, Chefarzt am Pariser Cochin Krankenhaus. So sei es auch bei Studien zu AIDS gemacht worden.