IN KÜRZE

Kasai denkt nicht an das Karriereende

von Redaktion

Formel 1

Lewis Hamilton liebt die pathetische Selbstinszenierung, das war schon vor Corona so und ist jetzt nicht anders. „Ich nutze die Zeit, um an mir zu arbeiten, körperlich, aber auch mental“, schreibt der Formel-1-Champion und zeichnet in den sozialen Medien ein düsteres Szenario: „Die menschliche Rasse ist außer Kontrolle.“ Zunächst mal ist die Formel 1 außer Kontrolle und damit auch das gewohnte Arbeitsumfeld von Hamilton und seinen Kollegen. Acht der 22 ursprünglich geplanten Rennen sind mittlerweile abgesagt oder verschoben, der aktuell vorgesehene Start am 14. Juni in Montreal ist angesichts der weltweit grassierenden Corona-Pandemie mehr als fraglich. Fast schon verzweifelt ringen die Formel-1-Bosse um Lösungen, neuestes Konstrukt: Der Freitag an den Grand-Prix-Wochenenden soll gestrichen und damit mehr Platz für mehr Rennen in kürzerer Zeit geschaffen werden.

Skispringen

Japans Skisprung-Methusalem Noriaki Kasai denkt auch mit 47 Jahren nicht ans Aufhören und plant seine nächste Olympia-Teilnahme 2022 in Peking. Dies sagte der ehemalige Skiflug-Weltmeister: „Ich will meine Leistungsfähigkeit zeigen und in den Weltcup zurückkehren im Hinblick auf die Teilnahme an meinen neunten Olympischen Spielen in Peking.“ Kasai war im starken japanischen Team nicht mehr konkurrenzfähig und verpasste im vergangenen Winter zum ersten Mal in diesem Jahrtausend eine Teilnahme an der Vierschanzentournee.

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