München – Im bayerischen Amateurfußball soll nach dem Wunsch des Verbandes und der Vereine von September an wieder gespielt werden. Die Clubs aus dem Freistaat unterstützen eine entsprechende Zielsetzung des Bayerischen Fußball-Verbandes (BFV). Etwas mehr als zwei Drittel aller Vereine, die an der Umfrage des BFV teilnahmen, sprachen sich für eine Fortsetzung der Spielzeit vom 1. September an aus. 1019 Klubs oder 31,87 Prozent wollen das nicht.
Bis zum Sonntag lief eine Umfrage des Verbandes. 2178 Vereine (68,13 Prozent) wollen demnach, dass die wegen der Coronavirus-Pandemie noch bis zum 31. August ausgesetzte Saison unmittelbar danach fortgesetzt wird, sofern die staatlichen Vorgaben dieses Vorgehen erlauben.
„Die Zeit ist nicht einfach, weil wir wissen, dass sämtliche Lösungen im Umgang mit dieser Saison Nebenwirkungen mit sich bringen“, sagte BFV-Präsident Rainer Koch. „Natürlich auch unser Weg. Wir sind aber nach wie vor davon überzeugt, dass das vorgeschlagene Modell unter Abwägung aller Fragen die bestmögliche Lösung darstellt.“ Voraussichtlich am Mittwochabend wird der BFV-Vorstand zusammenkommen und über das Ergebnis beraten.
Der BFV-Vorschlag sieht vor, den kompletten Spielbetrieb im Freistaat bei Frauen und Männern von der Bayernliga abwärts nach dem 31. August fortzuführen und regulär zu beenden. Die Befragung bezog sich den Angaben zufolge ausdrücklich nicht auf die Regionalliga Bayern, die an der Schnittstelle zu den Ligen unter der Verantwortung des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) liegt. dpa