Eine Woche noch, dann wird wohl auch in der Basketball-Bundesliga die Entscheidung über Fortgang oder Abbruch dieser Saison entschieden. Bayern-Geschäftsführer Marko Pesic hat im Magentasport-Podcast noch einmal für eine sportliche Entscheidung geworben. Der 43-Jährige favorisiert dabei ein Modell, wie es die spanische Eliteklasse ACB zu Wochenbeginn vorstellte. Dabei soll die Liga auf die Anzahl der Teams reduziert werden, die die Saison zu Ende bringen wollen. Diese würden allesamt an einem einzigen Ort im Rahmen eines Turniers den neuen Meister ermitteln. In Spanien sieht der Notplan einen Wettbewerb aus zwölf Teams vor, die in zwei Sechsergruppen gegeneinander antreten. Die Top-2 der beiden Gruppen würden dann in Halbfinale und Finale den neuen Champion ausspielen. Die BBL präsentierte sich bei der Frage einer Entscheidung im Geistermodus gespalten. Ein derartiges Modell böte die Gelegenheit, beiden Seiten gerecht zu werden.
Pesic glaubt, dass ein sportliches Saisonende auch für die Zukunft der Liga wichtig wäre. „Ich denke, wenn es irgendeinen praktikablen Weg gibt, zu spielen, dann wäre es auch im Sinne der BBL wichtig, dass wir es tun.“ Die Frage ist allerdings, wie schnell die Teams wieder spielfähig gemacht werden könnten. Eine zweiwöchige Quarantäne der aus Übersee zurückkehrenden Spieler inklusive, taxierten mehrere Bundesliga-Funktionäre diesen Zeitraum auf ungefähr einen Monat. rp