Vertragsangebot erzürnt Vettel

von Redaktion

Maranello – Formel-1-Pilot Sebastian Vettel (32) hat laut „Gazzetta dello Sport“ ein erstes Angebot (mit drastischen Gehaltskürzungen) für eine Vertragsverlängerung abgelehnt, das Ferrari ihm für die Zeit ab ab 2021 unterbreitet hat.

Ende dieses Jahres läuft der Vertrag des Deutschen beim italienischen Traditionsteam aus. Zwar könne sich Vettel grundsätzlich vorstellen, bei Ferrari zu bleiben, so die „Gazzetta“, doch nicht unter den angebotenen Bedingungen. Sauer ist Vettel erstens, weil Ferrari ihm nur einen Einjahresvertrag anbietet. Zweitens: Sein Gehalt bei den Roten soll um die Hälfte gekürzt werden.

Der bisherige Verdienst des viermaligen Weltmeisters liegt bei circa 30 Millionen Euro pro Jahr. Laut eines Insiders soll das Ferrari-Angebot für den Heppenheimer in der Tat „ein Witz“ gewesen sein. Zuletzt hatte der Vettel-Freund und frühere Formel-1-Boss Bernie Ecclestone (89) immer wieder gefordert, der Hesse müsse einen Wechsel zu McLaren in Betracht ziehen; der Rennstall wechselt im kommenden Jahr von Renault zu Mercedes-Motoren. Ein weiteres Argument: Bei McLaren hat Andreas Seidl als Teamchef das Sagen. Der Wahl-Pfaffenhofener aus dem bayrischen Wald genießt einen sehr guten Ruf in der automobilen Königsklasse – und gilt als Vettel-Vertrauter.

Als möglichen Ersatz für Vettel bei Ferrari brachte sich sogar Ex-Weltmeister Alonso ins Gespräch.   rb

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