Poker um Malgorzata

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Gestern war ein doofer Tag. Denn unsere polnische Perle Malgorzata, die seit Jahren das Heinrich-heute-Hochhaus auf Hochglanz wienert, wird uns verlassen. Sie hat Angebote von drei Fußball-Bundesligisten, die sie als Hygienebeauftragte engagieren wollen. Das ist bitter, denn Malgorzata ist eine Art Hygiene-Lewandowski, eine Kapazität. Aber bei den Preisen, die die Klubs für solche Experten bezahlen, wird uns schwindlig. Hygienebeauftragte sind mittlerweile gefragter als Sechser im Mittelfeld. Chelsea bietet gerade 17 Millionen Euro für den Hygienebeauftragten von Real Madrid. Manuel Neuer unterschreibt demnächst seinen 20-Mio.-Vertrag beim FC Bayern – aber nicht mehr als Torwart, sondern als Hygienebeauftragter. Damit hofft Lothar Matthäus vergeblich. O-Ton Uli Hoeneß: „Wer nicht Greenkeeper wird, wird auch nicht Hygienebeauftragter.“

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