Der FC Bayern hat einen weiteren Juniorennationalspieler verpflichtet. Nach Stürmer Lenn Jastremski vom VfL Wolfsburg wechselt auch Armindo Sieb in die Nachwuchsabteilung des deutschen Rekordmeisters. Der 17-Jährige kommt von 1899 Hoffenheim und erhält einen Dreijahresvertrag. „Mit Armindo haben wir ein großes deutsches Offensivtalent für uns gewinnen können“, sagte Campus-Leiter Jochen Sauer. „Er hat in der U17-Bundesliga und auch in der Nationalmannschaft mit tollen Leistungen und vielen Scorer-Punkten auf sich aufmerksam gemacht und das Interesse mehrerer Vereine auf sich gezogen.“ Sieb ist U17-Nationalspieler und kam in der Auswahl von Trainer Christian Wück neunmal zum Einsatz. Dabei erzielte der Angreifer sechs Tore.
Karl-Heinz Rummenigge hat auf die ungewöhnliche Absage von Timo Werner an den FC Bayern mit Verwunderung reagiert. „Ich bin ja eigentlich über nichts mehr erstaunt, aber dass ein Spieler als Reaktion auf Gerüchte in der Öffentlichkeit eine solche Aussage macht, habe ich auch noch nicht erlebt“, sagte der Vorstandsvorsitzende des FC Bayern in der „Sport Bild“. Der Leipziger Nationalstürmer Werner hatte erklärt, dass ihn im Falle eines Vereinswechsel das Ausland mehr reizen würde als ein Wechsel zu Bayern.
Dynamo Dresden hat sich nach den zwei positiven Coronatests vom vergangenen Wochenende und der daraus folgenden zweiwöchigen Quarantäne gegen Vorwürfe der Leichtfertigkeit gewehrt. „Wir haben uns penibel an die Vorgaben gehalten, haben alles getan, damit sich kein Spieler infiziert“, sagte Dresdens kaufmännischer Geschäftsführer Michael Born. In der dritten Corona-Testreihe waren zwei Spieler positiv auf SARS-CoV-2 getestet worden, das Dresdner Gesundheitsamt hatte daraufhin die Quarantäne angeordnet. Dynamo kann damit auch vorerst nicht am Spielbetrieb teilnehmen, die geplanten Spiele am Sonntag bei Hannover 96 und eine Woche später gegen die SpVgg Greuther Fürth finden nicht statt.
Union Berlin muss in der Vorbereitung auf das Spiel gegen den FC Bayern am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) bis auf Weiteres ohne seinen Trainer Urs Fischer auskommen. Wie die Eisernen gestern mitteilten, hat der Schweizer das Trainingslager der Berliner in Barsinghausen aus privaten Gründen verlassen. Ein Zusammenhang mit einer Corona-Infektion oder den Quarantänevorschriften für die Wiederaufnahme des Spielbetriebs bestehe nicht. Welche Auswirkungen Fischers Abwesenheit auf die Vorschriften der Deutschen Fußball Liga (DFL) hat, war unklar. Eigentlich war für alle Vereine eine einwöchige Isolation vor den Spielen vorgeschrieben, die Fischer nun nicht einhalten kann