HEINRICH HEUTE
Dank unserer äußerst hohen intrinsischen Motivation haben wir auch gestern wieder eine Kolumne verfasst. Womit wir auch schon beim Thema wären. Denn die „intrinsische Motivation“ ist der neue Lieblingsbegriff aller Sportreporter. Bei dieser Innen-drin-Motivation geht es um den Bock auf Fußball, den die Spieler selbst entwickeln müssen, wenn der Antrieb von außen fehlt – also das Singen und Jubeln der Fans. Denn das wäre die „extrinsische Motivation“. Alle reden davon. Selbst Kinder sagen daheim: „Du Mama, meine intrinsische Motivation beim Homeschooling ist gerade ganz unten.“ Sie wünschen sich dann eine extrinsische Motivation, also zum Beispiel ein Eis. Trainer der alten Schule können mit solch neumodischem Zeugs nichts anfangen. Werner Lorant hat uns gerade erzählt: „Extrinsische Motivation? Brauch ich nicht! Mir reicht ein Expresso.“