„Gras fressen“ gegen den Ex

von Redaktion

Sebastian Rode freut sich auf München und ehemalige Kollegen

München – Sebastian Rode vom nächsten Bayern-Gegner Eintracht Frankfurt hat vor dem wahrscheinlich schwierigsten Spiel der Saison noch einmal den Ernst der Lage herausgestellt. „Gerade in einer Englischen Woche kann es sehr schnell gehen. Es sollte jedem klar sein, dass der Vorsprung nicht sehr groß ist“, sagte der 29-Jährige vor der Partie beim Tabellenführer Bayern München am Samstag (18.30 Uhr/Sky).

Die Hessen haben die vergangenen vier Spiele in der Liga verloren und sind nur noch fünf Punkte vom Relegationsrang 16 getrennt. Innerhalb des Teams herrsche „noch eine positive Grundstimmung, auch wenn wir uns Gedanken machen“, sagte der ehemalige Münchner.

Auf das Treffen mit seinem ehemaligen Arbeitgeber freut sich der Mittelfeldspieler, wie er auf der Homepage der Hessen verraten hat: „Es wird wieder eine schöne Reise nach München, weil ich dort viele Leute kenne, mit denen ich noch zusammengespielt habe. Ich freue mich darauf“, so Rode. In München rechnet sich Rode durchaus eine Chance aus: „Verstecken müssen wir uns nicht, wir haben nichts zu verlieren und wollen ohne Angst spielen. Jeder weiß, wie stark die Bayern sind, dennoch müssen auch sie ohne Zuschauer auskommen, was aber für sie kein Nachteil sein muss. Denn gerade spielstarke Mannschaften agieren am Ball ohne Eindrücke von außen noch souveräner.“ Für Rode ist ein Überraschungserfolg nur über die Einstellung möglich: „Es wird darauf ankommen, viel Gras zu fressen, viele Meter zu machen, auch ohne Ball, um so lange wie möglich die Null zu halten und nach Möglichkeit vorne den Lucky Punch zu setzen.“  sid

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