IN KÜRZE

von Redaktion

Tischtennis

Rekord-Europameister Timo Boll freut sich, nach über zwei Monaten wieder einen Tischtennis-Wettkampf bestreiten zu können. Sein Verein veranstaltet das Düsseldorf Masters als erstes großes Turnier nach der coronabedingten Zwangspause. „Es ist schön, endlich wieder ein Ziel vor Augen zu haben und nicht mehr ins Nichts zu trainieren“, sagte Timo Boll. Damit endet „eine ungewisse Zeit“ für den 39-Jährigen, der die Coronakrise mit Roboter-Training verbrachte. Am Pfingstmontag startet die Turnierserie, die aus 16 Teilnehmern besteht und im wöchentlichen Rhythmus ausgetragen wird. Auch Bolls Nationalmannschaftskollege Dimitrij Ovtcharov nimmt teil.

Rodeln/Bob

Ein Großer des Schlittensports feiert runden Geburtstag: Horst Hörnlein wird am Sonntag 75. Der Thüringer war als Rodler Olympiasieger, Weltmeister und mehrmaliger Europameister, später wurde er als Bob-Trainer zum Vater der DDR-Erfolge. 1972 gewann Hörnlein gemeinsam mit Reinhard Bredow Gold. Ab Herbst 1973 widmete er sich dem Aufbau des DDR-Bobsports. 1976 in Innsbruck holte Meinhard Nehmer zweimal Olympiagold. Unter Hörnleins Leitung folgten 1980 Nehmers Gold im Vierer und vier Jahre später der doppelte Olympia-Erfolg von Wolfgang Hoppe. Nach der Wende war Hörnlein 12 Jahre für das britische Bob-Team verantwortlich und führte Sean Olsson 1998 zu Olympia-Bronze.

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