München – Für den FC Bayern zählt im Final-Turnier der Basketballer sportlich nur der Titel. „Wir werden diesen Wettbewerb nicht spielen, um Zweiter zu werden“, sagte Geschäftsführer Marko Pesic im „Blickpunkt Sport“ im Bayerischen Fernsehen. Man bereite sich so vor, dass man jedes Spiel gewinnen könne und am Schluss den Meisterschafts-Hattrick holt.
Von Samstag an geht es bis zum 28. Juni im Audi Dome in München um den Titel. Die neuen Umstände lassen keinen klaren Rückschluss auf den Favoriten zu, aber die Bayern gelten natürlich als Topkandidat, auch wenn man abwarten muss, wie sich die personellen Veränderungen auswirken. Star-Center Greg Monroe kehrte nicht aus den USA zurück, Final-MVP Nihad Djedovic ist verletzt. Für ihn holten die Münchner Nationalspieler Ismet Akpinar an Bord.
Größter Gegenspieler ist wohl Alba Berlin, das in Bestbesetzung antritt. Aber auch Ludwigsburg und Oldenburg werden zumindest Außenseiterchancen eingeräumt.. Die zehn Teams sind in zwei Gruppen aufgeteilt, darin spielt einmal jeder gegen jeden. Die jeweils besten vier Mannschaften erreichen die Playoffs.
„In erster Linie ist es sicher eine große Herausforderung für uns als Verein genauso wie für die Liga“, sagte Pesic. Unter strengen Hygienemaßnahmen schotten sich die zehn Teams im Laufe dieser Woche in einem Münchner Hotel ab. dpa