Schreuder muss gehen

von Redaktion

Hoffenheim: Trainer-Team bis Saisonende

Zuzenhausen – Aus dem Schatten seines beliebten Vorgängers und Ex-Chefs konnte Alfred Schreuder, 47, nie heraustreten – nach dem Paukenschlag von Dienstag bleibt dem Niederländer aber zumindest das Wiedersehen mit Julian Nagelsmann erspart: Die TSG Hoffenheim hat sich überraschend von Trainer Schreuder getrennt, der Schritt erfolgte drei Tage vor dem Bundesliga-Duell mit Nagelsmanns RB Leipzig. Als Grund für die Trennung vier Spieltage vor Saisonende gaben die Kraichgauer „Differenzen über die Ausrichtung des Klubs sowie den weiteren gemeinsamen Weg“ an. Sportchef Alexander Rosen: „In wichtigen Detailfragen waren wir unterschiedlicher Auffassung, sodass eine Zusammenarbeit über das Saisonende hinaus keinen Sinn mehr macht.“

Sportlich hatte Schreuder die TSG trotz einer miserablen Bilanz von acht (teils deftigen) Heimniederlagen wieder in die Spur geführt. Nach sieben Punkten aus den vergangenen drei Spielen hatte Hoffenheim als Siebtplatzierter Kurs auf Europa genommen. Diesen Weg sollen interimsmäßig das Trainerteam um Matthias Kaltenbach, Michael Rechner und Timo Gross sowie Marcel Rapp und Ex-TSG-Profi Kai Herdling aus der eigenen Akademie zu Ende führen, ehe zur nächsten Saison ein neuer Chef kommen soll. dpa

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