IN KÜRZE

von Redaktion

Handball

Die Handball-Bundesliga arbeitet an Konzepten für 2020/21. „Wir können sicherlich nicht eine ganze Saison als Geisterspiele durchführen“, meinte Viktor Szilagyi, Geschäftsführer des Deutschen Meisters THW Kiel. Eine mögliche Form ist, Spiele zusammenzufassen. Trainer Maik Machulla von Vizemeister SG Flensburg-Handewitt spricht davon, „in sehr komprimierter Form mehrere Spiele in der Woche an einem Ort“ auszutragen. Von Bob Hanning, Manager der Füchse Berlin, kommt der Vorschlag, bei Geisterspielen auf große Hallen und hohe Mieten zu verzichten und in kleinere Hallen zu gehen. Dem widerspricht Szilagyi: „Die Handball-Bundesliga ist nicht nur Hochleistungssport, sondern ein Premiumprodukt weltweit. Und genauso müssen wir das darstellen. Deshalb ist das für mich keine Option.“

Leichtathletik

Hochsprung-Weltmeisterin Marija Lassizkene und weiteren russischen Top-Leichtathleten unter neutraler Flagge droht ein internationales Startverbot. Wie der Weltverband World Athletics (WA) bestätigte, wolle man dem russischen Verband RUSAF keinen Aufschub bei der Strafzahlung von fünf Millionen Dollar einräumen und werde bei Nichtleistung bis zum Stichtag am 1. Juli zehn neutralen Athleten das Startrecht entziehen. RUSAF-Vizepräsident Eduard Bezuglow hatte am Sonntag erklärt, der Verband verfüge nicht über den geforderten Betrag und wolle eine Stundung bewirken.

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