FUSSBALL IN KÜRZE

von Redaktion

Der Japanische Verband (JFA) hat seine Bewerbung für eine Ausrichtung der Frauen-WM 2023 zurückgezogen. Die Corona-Pandemie habe die Welt und den Fußball „hart getroffen“, sagte JFA-Präsident Tashima Kohzo. Man habe daher beschlossen, auf eine Kandidatur zu verzichten. Zuletzt hatte bereits Brasilien dem Weltverband FIFA abgesagt. Demnach stehen noch Kolumbien und eine gemeinschaftliche Bewerbung von Australien und Neuseeland zur Auswahl. Die Abstimmung erfolgt am 25. Juni bei einer Videokonferenz.

Ein Corona-Massentest hat beim brasilianischen Club SC Corinthians aus Sao Paulo für alarmierende Ergebnisse gesorgt. Laut dem Internetportal Globoesporte wurden beim Erstligisten 21 von 27 Spielern im Team positiv getestet. Offiziell verkündet Corinthians, Arbeitgeber der früheren Bundesligaprofis Danilo Avilar (Schalke) und Fagner (Wolfsburg), aber nur acht akute Fälle. Im Betreuerstab seien weitere 17 Personen infiziert gewesen. Gemäß den Richtlinien des Bundeslandes darf der Weltpokalsieger von 2012 wie alle anderen Clubs aus der Region erst am 1. Juli wieder ins Teamtraining einsteigen.

Beim serbischen Fußball-Erstligisten Roter Stern Belgrad sind fünf Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Das teilte der Verein am Montag in einem Statement offiziell mit, nachdem das Team mit über 10 000 Fans am Samstag die Meisterschaft des Landes euphorisch gefeiert hatte. Bei der letzten Partie gegen Proleter Novi Sad (2:1) liefen laut Verein mindestens vier der fünf Spieler nicht mehr auf, da sie bereits vorher Symptome zeigten. Ihnen gehe es gut, hieß es in einer Vereinsmitteilung: „Sie sind in strenger Quarantäne und in ständigem Kontakt mit dem medizinischen Team.“ Vor zwölf Tagen hatte Roter Stern bereits vor 16.000 Zuschauern gegen den Stadtrivalen Partizan Belgrad gespielt. Die serbische Liga hatte am 29. Mai den Spielbetrieb zunächst ohne Zuschauer wieder aufgenommen.

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