Kohfeldt vorerst kein Thema

von Redaktion

Werder: Keine Trainerdebatte in der Woche der Wahrheit

Düsseldorf – Es ist die Woche der Wahrheit für Werder Bremen und Fortuna Düsseldorf. Florian Kohfeldt ist dabei in erster Linie als Psychologe gefragt. Zwei Punkte und vier Tore beträgt der Rückstand der Norddeutschen auf die Rheinländer. Ohne Schützenhilfe von Union Berlin ist Werders erster Abstieg aus der Bundesliga seit 40 Jahren nicht mehr zu verhindern.

Aufsichtsratschef Marco Bode spricht vor dem Heimspiel gegen Köln am Samstag von einer „Minimalchance“. Nur ein erneutes Wunder von der Weser kann den Absturz in die 2. Liga verhindern. Drei Punkte gegen Köln sind die Voraussetzung, um doch noch zumindest Platz 16 zu erreichen. Gleichzeitig müsste Düsseldorf bei den schon geretteten Berlinern verlieren. Sollte die Fortuna einen Punkt holen, müsste Bremen mit mindestens vier Toren Unterschied siegen.

„Jetzt ist es sehr schwer, den Klassenerhalt noch über die Relegation zu realisieren“, sagte Kohfeldt. Die Niederlage in Mainz (1:3) hat ihre Spuren hinterlassen. Sportchef Frank Baumann betonte immerhin, dass man „in dieser Woche“ keine Trainerdiskussion führen werde. Da warte man ab, „bis die Saison wirklich zu Ende ist“. Grundsätzlich, so Baumann, habe man „eine Überzeugung in Florian Kohfeldt“.  sid

Artikel 1 von 11