FUSSBALL IN KÜRZE

von Redaktion

Mit martialischen Worten hat Werder Bremens Trainer Florian Kohfeldt seine Mannschaft im Abstiegskampf auf das letzte Bundesligaspiel am Samstag (15.30 Uhr) gegen den 1. FC Köln eingeschworen. „Es gilt nur: Messer zwischen die Zähne und raus da“, sagte der Coach. Dem Tabellenvorletzten droht der erste Bundesliga-Abstieg seit 40 Jahren. Um zumindest die beiden Relegationsspiele gegen den Zweitliga-Dritten zu erreichen, müssen die Hanseaten ihr Heimspiel unbedingt gewinnen. Gleichzeitig müsste Konkurrent Düsseldorf die Auswärtspartie bei Union Berlin verlieren. An der erforderlichen Motivation seiner Schützlinge zweifelt der 37-Jährige nicht: „Ich bin mir sicher, dass jeder den notwendigen Charakter hat.“

Die Deutsche Fußball Liga (DFL) sieht sich erneut scharfer Kritik aus Bremen ausgesetzt. Bürgermeister Andreas Bovenschulte bezeichnete den Ligaverband im „Weserkurier“ als „seelenlosen Machtapparat“. Er habe vor der Krise kein gutes Bild von der DFL gehabt, ergänzte der SPD-Politiker. „Ich glaube, dass viele Leute erkannt haben, wes Geistes Kind die DFL ist. Auch was die Gnadenlosigkeit angeht, mit der sie ihre Interessen durchsetzt“, sagte der 54-Jährige. Der Verband unter Leitung von Geschäftsführer Christian Seifert sei im Ringen um einen Restart nicht demütig sondern „knallhart“ aufgetreten.

Achraf Hakimi, derzeit auf Leihbasis beim Bundesligisten Borussia Dortmund tätig, steht laut kicker vor einem Wechsel von seinem Stammverein Real Madrid zu Inter Mailand. Die Ablösesumme soll bei 45 Millionen plus Bonuszahlungen liegen. Der Marokkaner habe dem Serie-A-Klub von Trainer Antonio Conte bereits zugesagt, heißt es.

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