Summen statt singen

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Wenn die Bundesliga im September zurückkommt, sollen wieder Zuschauer ins Stadion. Wie das klappen kann, zeigt ein Konzept aus Holland. Demnach dürfen die Fans wieder zuschauen, aber sie dürfen nicht singen oder schreien. Denn Singen ist lebensgefährlich. Das kennt man bisher nur von den Flippers. Hier liegt es aber nicht an der Musik, sondern an den Aerosolen, die beim Singen Corona verteilen. Statt zu singen, darf höchstens gesummt werden. Für dieses Konzept wird vorab in der TV-Sendung „Sing keinen Song“ geworben. Als Titellieder sind „Summer in der Stadt“ und „In the Summertime“ geplant. Wer summer summarum drei Singvergehen begeht, fliegt raus. Spezln, die sich aus mehreren Metern Abstand beim Singen erwischen, werden gebeten, sich per Handy zu ermahnen: „Hoit dei Bappn, Woita!“ Stichprobenartig finden im „Staadion“ Geräuschmessungen statt.

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