Beim Neustart ohne Zuschauer das alte Spiel: Mercedes fährt voraus

von Redaktion

Die Umstände sind ungewohnt, die Rollen bleiben unverändert: Lewis Hamilton (Foto) beherrscht im Mercedes die Konkurrenz. Der Titelverteidiger fuhr am Freitag im Training von Spielberg vor leeren Tribünen zur Tagesbestzeit (1:04,304 Minuten) und bekräftigte damit sofort seine Favoritenrolle für die verkürzte Notsaison der Formel 1. Im schwarz lackierten Silberpfeil waren Hamilton und sein Teamkollege Valtteri Bottas (1:04,501) klar schneller als die Herausforderer. „Wir dürfen nicht langsam aus den Startlöchern kommen, sondern müssen sofort lossprinten“, hatte der Champion nach seiner Ankunft in der Steiermark gemahnt. Gesagt, getan. Auf dem Weg zu seinem siebten Titel, mit dem er den Rekord von Michael Schumacher einstellen würde, will Hamilton erst gar keine Zweifel aufkommen lassen. „Das ist mehr als je zuvor eine Herausforderung für den Kopf und den Körper“, so der Brite. Gefährlich werden könnte Hamilton neben Stallrivale Bottas am ehesten Red-Bull-Pilot Max Verstappen. Der Niederländer kam am Freitag aber noch nicht richtig in Fahrt. Der 22-Jährige leistete sich einen Ausrutscher ins Kiesbett und wurde Achter (1:05,215). Hinter Sergio Perez (Racing Point/1:04,945) belegte Sebastian Vettel im Ferrari Rang vier (1:04,961), sein Teamkollege Charles Leclerc kam auf Platz neun (1:05,298). Foto: reuters

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