FUSSBALL

DFB-Chef Keller kassiert maximal 246 000 Euro

von Redaktion

Bei einer knappen Viertelmillion ist der Deckel drauf. Der Deutsche Fußball-Bund (DFB) hat durch die Festlegung einer moderaten „Gehaltsobergrenze“ für die Bosse ein deutliches Zeichen in der Raffzahn-Diskussion gesetzt und sein angekratztes Image aufpoliert. Die Regelung sieht für DFB-Präsident Fritz Keller als Spitzenverdiener eine jährliche Brutto-Aufwandsentschädigung in Höhe von 246 000 Euro vor. Mehr Geld ist für keinen Topfunktionär drin. Das hat der neu eingerichteten Vergütungsausschuss beschlossen.

„Die Einsetzung eines Vergütungs- und Beratungsausschusses war eine der zentralen Bedingungen für meine Kandidatur als DFB-Präsident. Ich bin sehr froh, dass dieses Gremium nun für alle nachvollziehbare, transparente Regelungen gefunden hat“, sagte Keller: „Es muss heute selbstverständlich sein, auch finanziell transparent zu sein. Die wichtige Arbeit des Vergütungs- und Beratungsausschusses ist eine von vielen Maßnahmen, um verloren gegangene Glaubwürdigkeit und Vertrauen in die Institutionen des Fußballs zurückzugewinnen.“

Schatzmeister Stephan Osnabrügge erhält 166 800 Euro. Vizepräsident Rainer Koch (Regional- und Landesverbände) bekommt 144 000 Euro, Vizepräsident Peter Peters (Liga) 78 000 Euro. Für DFL-Boss Christian Seifert soll es 63 600 Euro geben. Aufgrund der Corona-Krise verzichten die Angehörigen des Präsidialausschusses freiwillig auf zehn Prozent der Entschädigung für den Zeitraum der Kurzarbeit beim DFB.

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