München – Wie geht’s weiter mit Fiete Arp, 20? Im vergangenen Sommer wechselte das HSV-Talent für drei Millionen Euro zum FC Bayern. Damals hatte es einen Marktwert von vier Millionen. Aktuell ist Arp laut transfermarkt.de aber nur noch die Hälfte wert.
Zum Vergleich: Konkurrent Joshua Zirkzee, 19, hatte schon vor der Corona-Krise regelmäßig bei den Profis getroffen und konnte auch nach dem Re-Start auf sich aufmerksam machen. Das schlägt sich auch in seinem Marktwert nieder, der nun stolze 9 Millionen beträgt. Im Dezember 2019 war Zirkzee nur eine Million wert.
Während sich Zirkzee seither Einsatzzeiten bei den Profis erarbeitete, durfte Arp nur in der 3. Liga ran – bei den Amateuren. Unabhängig von Arps Marktwert-Verlust wachsen intern die Zweifel an seiner Bayern-Tauglichkeit. Zwar sind sich die Verantwortlichen bewusst, dass Arps Start beim Rekordmeister mit einer Armverletzung inklusive anschließendem Kahnbeinbruch alles andere als optimal verlief, doch seine Auftritte im Training bei den Profis waren meist ebenfalls ausbaufähig.
Arp hatte schon im Trainingslager in Katar massive Probleme mit dem Spieltempo und der Passschärfe seiner Bayern-Kollegen. Die Konsequenz: Unsaubere Ballannahmen, Direktpassspiel zu ungenau und keine weiteren Profi-Einsätze. Spieler und Verein haben noch keine finale Entscheidung getroffen, wie es mit ihnen im Sommer weitergehen soll. Die Vereinsvverantwortlichen sollen aber bereits ein Leih-Szenario diskutiert haben. bok