Der 1. FC Nürnberg hat sich nach dem in letzter Sekunde verhinderten Abstieg aus der 2. Bundesliga von zunächst sieben Spielern verabschiedet. Mikael Ishak, Patrick Erras, Sebastian Kerk, Michael Frey, die beiden Torhüter Felix Dornebusch und Philip Heise sowie der vom FC Arsenal geliehene Dinos Mavropanos besitzen beim Club keinen Vertrag mehr für die kommende Saison. Unklar ist die Zukunft des umstrittenen Sportvorstandes Robert Palikuca, der in seinem ersten Jahr in Damir Canadi und Jens Keller zwei Trainer verschliss. Unbesetzt ist zudem der Posten des Cheftrainers. Club-Idol Marek Mintal gilt als Kandidat, angeblich auch Markus Weinzierl (zuletzt VfB Stuttgart) und Dimitrios Grammozis (zuletzt Darmstadt 98). Laut Satzung darf in Nürnberg nur der Sportvorstand über den Trainer entscheiden.
Die Mannschaft des FC Wuhan Zall aus dem Epizentrum der Corona-Pandemie soll am Eröffnungs-Spieltag der chinesischen Super League (CSL) für einen Start mit Symbolcharakter sorgen. Dies geht aus dem Spielplan hervor, der nun veröffentlicht wurde. Demnach trifft Wuhan zu Beginn der neuen Spielzeit am 25. Juli auf Aufsteiger Qingdao Huanghai. Die CSL wird für die verschobene Saison in zwei Gruppen aufgeteilt. Wuhan ist in Suzhou vor den Toren Shanghais untergebracht. Die Spieler und das Personal werden in der ersten Phase der neuen Spielzeit in ihrer Bewegungsfreiheit stark eingeschränkt und sehen für mindestens zwei Monate nur Stadien, Trainingsplätze und ihr Hotel. Die Spieler aus Wuhan waren wegen des Ausbruchs der Pandemie 104 Tage von ihren Familien getrennt. Die CSL sollte eigentlich am 22. Februar beginnen, wurde aber im Januar auf unbestimmte Zeit verschoben.
Lukas Podolski hat harsche Kritik an der Spielweise seines Stammclubs 1. FC Köln in der Saisonendphase der Bundesliga geübt. „In den Spielen nach der Corona-Pause hat sich der FC wie ein Absteiger präsentiert“, sagte der 35-Jährige dem „Kölner Stadt-Anzeiger“. Podolski weiter: „Im Winter hatten es Markus Gisdol und Horst Heldt geschafft, die Mannschaft aus der Sch… zu holen. Doch die letzten Spiele des FC – und so ehrlich sollte man sein – die waren nichts mehr. Als Fan sage ich: Zuletzt habe ich in der Mannschaft keinen Zusammenhalt, keinen Fight und keinen Spirit gesehen. Man ließ sich gehen, die Stimmung war dementsprechend trostlos.“