Lo zieht es in die Heimat

von Redaktion

Aus familiären Gründen wechselt der Guard von Bayerns Basketballern nach Berlin

München – Es ist ja viel diskutiert worden, wohin der Weg von Maodo Lo nun führt. Nach Griechenland? Nach Berlin? Oder doch zurück zu den Basketballern des FC Bayern? Seit gestern ist amtlich: Den Spielmacher der Nationalmannschaft zieht es nun doch in seine Heimatstadt Berlin. Für die kommende Saison hat sich der 27-Jährige nun an den neuen Deutschen Meister gebunden.

Was beim alten Champion, der Lo durchaus gerne an Bord gehalten hätte, dann doch eher zähneknirschend aufgenommen wurde. „Auch wenn sie uns nicht gerade begeistert, so verdient Maodos sehr persönliche Entscheidung Respekt und Verständnis“, sagte Sportchef Daniele Baiesi.

Wobei schon durchklingt, dass die Entscheidung des Guards dann doch eher persönlicher Natur war. Vor allem die Chance, in der Nähe seiner Familie zu sein, soll für Lo ein wesentliches Kriterium gewesen sein. Umso mehr, als sich der Tod seines Bruders zum ersten Mal jährt. Lamine Lo kam bei einem Unfall zu Tode, nähere Umstände wurden nie öffentlich. Der Jahrestag macht wohl vor allem Los Mutter, der Künstlerin Elvira Bach, schwer zu schaffen. Zum Jahrestag rückt die Familie nun also noch enger zusammen. „Meine Familie jetzt in meiner Nähe zu haben, ist neu in meiner Profikarriere. Und es ist etwas, worauf ich mich sehr freue“, sagte Lo.

Für die Bayern wird es auf den deutschen Positionen damit enger. Nach Kapitän Danilo Barthel (Fenerbahce Istanbul) ist Lo bereits die zweite Stammkraft mit deutschem Pass, die dem Audi Dome den Rücken kehrt. Gute Karten möglicherweise für Robin Amaize, der aus Oldenburg zurück kommt.  rp

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