von Redaktion

Sibiu – Die Stimmung im Bora-hansgrohe-Radteam fasste Rudi Selig nach der Sibiu Tour so zusammen: „Es war ein geiles Rennen, wir haben gut abgeräumt und sind auf jeden Fall heiß auf mehr Siege.“ Pascal Ackermann gewann beim Restart der Raublinger Equipe in Rumänien zwei Etappen, der Österreicher Gregor Mühlberger die Gesamtwertung. Dabei war Selig, der bei der Vorbereitung von Sprintentscheidungen eine wichtige Rolle spielt, auf der zweiten Etappe mit einem Auto zusammengeprallt. Dennoch funktionierte das Teamwork bestens. „Das Lead-out war absolut perfekt, ich musste nur noch über die Linie fahren“, sagte Ackermann.

Boras Auftritt in Rumänien war zudem ganz nach dem Geschmack von Emanuel Buchmann. Die große deutsche Rundfahrt-Hoffnung greift zwar zum ersten (und einzigen) Mal vor der Tour de France (29. August bis 20. September) bei der Dauphiné (ab 12. August) ins Geschehen ein. Doch die Leistungen vor allem Mühlbergers an den Karpaten-Anstiegen untermauern die hohen Ambitionen für die Frankreich-Rundfahrt, wo der Österreicher eine der wichtigsten Helfer sein soll.

„Wir sind bereit für die kommenden Aufgaben“, sagte Mühlberger, der das Bergzeitfahren der Sibiu Tour mit mehr als einer Minute Vorsprung gewann, auch mit Blick auf die gemeinsame „Alpen-Abordnung“ um Kapitän Buchmann während der Rennpause: „Wir haben schon früh im Juni wieder gemeinsam als Team trainiert im Ötztal, das macht sich jetzt wohl bezahlt.“  sid

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