Hoeneß und der Neffen-Berg

von Redaktion

HEINRICH HEUTE

VON JÖRG HEINRICH

Zwei Wochen Urlaub – und wir haben nichts mitbekommen vom weltweiten Sport. Um so verblüffter waren wir, als der Radio gestern gemeldet hat: „Hoeneß verlässt den FC Bayern und wechselt nach Hoffenheim!“ Da haben wir uns gedacht: „Wow, der Uli will’s nochmal wissen! Mit 68 Jahren, da fängt das Leben an!“ Und das macht ja auch Sinn. Die Stimmung in Hoffenheim ist bisher recht überschaubar, da kann der Uli viel bewegen: „Für Eure Stimmung im Kraichgau bin jetzt ich verantwortlich!“ Außerdem will er selbst mal erleben, wie es sich anfühlt, den FC Bayern nur mit dem Fernglas zu sehen. Und: Bisher hatte Uli Hoeneß im Fußball nur mit einem einzigen Verein Erfolg, das ist ausbaufähig. Tolle Sache insgesamt. Bis wir kapiert haben: Ist gar nicht Uli, sondern Sebastian Hoeneß. Der tüchtige junge Mann steht jetzt vor einem Haufen Arbeit – quasi vor einem Neffen-Berg.

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