HEINRICH HEUTE
Markus Söder und David Alaba sind Bayerns prominenteste Vielleicht-Abgänge. Söder liebäugelt mit Berlin, Alaba mit England. Und seit Kalle Rummenigge David Alaba zum „Schwarzen Beckenbauer“ geadelt hat, also zum Blackenbauer, ist klar: Hier droht der Verlust von zwei großen Schwarzen. Finanziell könnten sich beide verbessern. Der Noch-Ministerpräsident würde als Kanzler nicht mehr 21.102 Euro im Monat verdienen, sondern 29.296 Euro. Alaba würde gern von 15 auf 20 Millionen Euro im Jahr zulegen. Für Söders aktuelles Monatsgehalt müsste er dann nur noch neun Stunden kicken. Das ist ein bisserl ungerecht, weil der Ministerpräsident Corona stoppen muss, und Alaba nur den FC Chelsea. Andererseits hat Söder zumindest die Chance, Kanzler zu werden. Fußball-Weltmeister Alaba – das wird mit dem Geburtsfehler „Österreicher“ dagegen eher nicht hinhauen.