von Redaktion

Wolfsburg sang- und klanglos draußen

0:3 gegen Donezk, damit ist die Europa League für den VfL nach dem Restart beendet

Kiew – Erst fehlte den Wölfen der Biss, dann wurde es ganz bitter: Beim Restart der Europa League ist der VfL Wolfsburg sang- und klanglos ausgeschieden. Nach der 1:2-Hinspielniederlage fielen die Niedersachsen im Achtelfinal-Rückspiel bei Schachtjor Donezk in der Schlussphase auseinander. Ein 0:3 (0:0) beim ukrainischen Meister war die Quittung, das Erreichen der Finalrunde in Nordrhein-Westfalen kam nie in Sicht. Junior Moraes (89./90.3) und Manor Solomon (90.+1) schossen die bis dato harmlosen, aber halbwegs stabilen Niedersachsen ab.

Dabei hatte Donezk ab der 67. Minute mit zehn Spielern auskommen müssen, der Georgier Dawit Chotscholowa sah nach Notbremse gegen Joao Victor die Rote Karte. Doch nur 180 Sekunden später war dieser personelle Vorteil schon dahin, weil auch Wolfsburgs Verteidiger John Brooks nach Gelb-Roter Karte den Platz verlassen musste.

Bei der Attacke gegen Joao Victor entschied Schiedsrichter Ivan Kruzliak zunächst auf Elfmeter, nahm diese Entscheidung aber nach Studium der Videobilder zurück, der Brasilianer war deutlich vor der Strafraumgrenze gelegt worden. Insbesondere in der ersten Halbzeit fanden die Niedersachsen nach nur zwölf Tagen Training nicht in die Partie. Die Platzherren dominierten im leeren Olympiastadion von Kiew deutlich das Geschehen und verpassten die Führung mehrfach nur knapp.  sid

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