Die Zeichen standen zuletzt schon ein wenig besser als noch vor einigen Wochen – und geht es nach Uli Hoeneß, wird David Alaba den FC Bayern ohnehin nicht verlassen. „Bis jetzt habe ich noch keinen erlebt, der von uns weggegangen ist. Er wäre der Erste“, sagte der Ehrenpräsident im Interview mit „DAZN“ und führte aus: „Ich kann nur aus eigener Erfahrung sagen, dass die letzte Million nicht so wichtig ist.“ Der Vertragspoker mit dem Österreicher zieht sich seit Monaten, zuletzt allerdings soll es ein gutes Gespräch mit Karl-Heinz Rummenigge und Hasan Salihamidzic gegeben haben. Hoeneß bestätigte nun, dass „zumindest nach meinem Gefühl die Vereine, wo er gerne hingehen würde, zum Glück bisher nicht angeklopft haben“. Für Alaba, der bis 2021 an die Münchner gebunden ist, kommen lediglich die spanischen Top-Clubs als neue Arbeitgeber infrage, ein Wechsel nach England soll ihn nicht reizen. Hoeneß sieht einen Weggang aus München für Alaba „finanziell vielleicht als Fortschritt, aber in allen anderen Bereichen als Rückschritt“. Der 68-Jährige habe „die Hoffnung, dass er bleibt“. Bisher haben Alabas Gehaltsforderungen von rund 20 Millionen Euro pro Jahr den Poker gelähmt. Am Rande des Champions-League-Turniers in Lissabon ist eine neue Verhandlungsrunde geplant. Ob Berater Pini Zahavi dabei sein kann, der angeblich gesundheitliche Probleme hat, ist fraglich. hlr