von Redaktion

München – Die Schlittschuhe werden wieder geschnürt. Der EHC München startet am Montag in der Halle am Oberwiesenfeld nach fünf Monaten Pause in den regulären Trainingsbetrieb. Erstmals seit dem coronabedingten Abbruch der vorangegangenen Saison stehen die Akteure des Hauptrundensiegers wieder gemeinsam auf dem Eis. Zuvor hatten sich die Spieler bereits individuell fit gehalten und in Kleingruppen leichtere Einheiten absolviert.

Mit dabei wird kommende Woche auch – einen negativen Corona-Test vorausgesetzt – Neuzugang Zach Redmond sein. Der 32-jährige US-Amerikaner lief insgesamt 133 Mal in der NHL auf und soll nun die EHC-Defensive verstärken. Die vergangenen beiden Spielzeiten brachte er aber nur noch in der Farmteamliga AHL (Rochester) zu.

Unwahrscheinlich, dass die Verantwortlichen ein weiteres Mal auf dem Transfermarkt aktiv werden. Einzig ein Weggang der Jungstars John Jason Peterka (18), der aber den Draft in der NHL im Oktober abwarten muss, und Justin Schütz (20) in Richtung Nordamerika könnte die Münchner dazu veranlassen, tätig zu werden.

Damit der EHC endlich seine Vorbereitung auf die Anfang Oktober startende Champions League aufnehmen kann, musste man kreativ werden. Voraussetzung für den Wiedereinstieg ins Mannschaftstraining war nämlich die Ausarbeitung eines schlüssigen, standortspezifischen Hygienekonzepts, das bei entsprechender Aufforderung der zuständigen Kreisverwaltungsbehörde vorgelegt werden kann. Wie in aktuellen Zeiten üblich, wird genauestens geprüft, ob der vorgeschriebene Mindestabstand von 1,5 Metern eingehalten wird – beim Betreten und Verlassen der Eishalle sowie bei der Nutzung der Sanitäranlagen und Umkleiden. Zudem muss die Halle regelmäßig und ausreichend gelüftet werden. Eine Einheit darf die Maximaldauer von 120 Minuten nicht überschreiten. jn

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