FUSSBALL IN KÜRZE

von Redaktion

Einem Bericht der französischen „L’Equipe“ zufolge hat AS Monaco mit dem neuen Trainer Niko Kovac Interesse an einer Verpflichtung von Weston McKennie. Beim FC Schalke 04 hat der 21 Jahre alte US-Nationalspieler einen Vertrag bis 2024. McKennie ist einer der wenigen Profis, mit dem der finanziell angeschlagene -Bundesligist eine stattliche Ablösesumme generieren könnte – etwa 20 und 25 Millionen Euro. Bisher aber gilt die Premier League als bevorzugtes Ziel McKennies, der FC Liverpool mit Trainer Jürgen Klopp und des FC Everton sollen am Allround-Talent interessiert sein.

Beim 1. FC Köln sind zwei Spieler positiv auf das Coronavirus getestet worden. Die beiden Akteure hätten sich in Absprache mit dem Gesundheitsamt direkt in häusliche Quarantäne begeben. Am Mittwoch und Freitag waren Spieler und Mitarbeiterstab auf COVID-19 getestet worden. In der abgelaufenen Saison hatten sich die Kölner Profis Ismail Jakobs und Niklas Hauptmann (mittlerweile Holstein Kiel) mit dem Coronavirus infiziert. Der FC trainierte am Samstag erstmals wieder auf dem Platz. Der langjährige Leistungsträger Marcel Risse sowie Vincent Koziello, Louis Schaub und Lasse Sobiech wurden freigestellt, um Gespräche mit anderen Clubs zu führen.

Ein in den sozialen Netzwerken aufgetauchtes Video hat die Spekulationen über einen Wechsel von Jungstar Jadon Sancho von Dortmund zu Manchester United angeheizt. Die Bilder zeigen Sancho bei einer Gartenparty am Samstagabend – offenbar in England. Die BVB-Verantwortlichen hatten United und dem 20-Jährigen eine Deadline gesetzt. Nach dem Aufbruch ins Trainingslager am Montag nach Bad Ragaz werde es „keinen Sancho-Wechsel mehr in dieser Saison geben“, hatte Geschäftsführer Watzke erklärt.

Der Ärzteverband Marburger Bund hat Bedenken gegen eine Teilzulassung von Zuschauern bei Spielen der Bundesliga auch mit Corona-Schutzauflagen. „Ich kann mir nur schwer vorstellen, wie Fußballfans mit zwei Metern Abstand ein Tor ihrer Mannschaft bejubeln“, sagte die Vorsitzende Susanne Johna. Das sei einfach nicht sehr realistisch. „Wenn Fans im Stadion sind, dann wollen sie auch zusammen sein und gemeinsam feiern, was ja menschlich nachvollziehbar ist“, erläuterte die Ärztin und Hygienespezialistin. „Insofern bin ich da eher kritisch.“ Skeptisch auch der Direktor des Instituts für Infektionsmedizin in Kiel, Helmut Fickenscher: „Im Herbst und Winter ist zu erwarten, dass sich die epidemische Lage verschärft. Gleichzeitig wird es schwer sein, zwischen Infektionen mit dem Coronavirus und den herkömmlichen Erkältungen und dann ab Januar der Grippe zu unterscheiden.“ Die Gesundheitsminister der Länder wollen an diesem Montag weiter über die geplanten DFL-Maßnahmen beraten.

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