Sie hatten sich mächtig ins Zeug gelegt, die Fahrer von Bora-hansgrohe. Lange Zeit diktierten sie auf der 7. Etappe das Tempo, leisteten Schwerstarbeit, rissen das Peloton auseinander – und versuchten auf diese Weise ihren schnellsten Mann, Peter Sagan (ganz links), in aussichtsreiche Position zu bringen. Doch das Vorhaben misslang. Sagan, der dreimalige Weltmeister, verpasste – im Pulk eingeklemmt – das Finish in Lavaur und belegte nur Rang 13. „Das ist bitter, aber so ist Radsport“, sagte Sagan, der nun schon seit dem 10. Juli 2019 kein Profi-Rennen mehr gewonnen hatte. Immerhin blieb ihm ein kleiner Trost: Er nahm dem abgehängten Iren Sam Bennett wieder das Grüne Trikot des Punktbesten ab. Bereits seinen zweiten Etappensieg feierte am Freitag Wout van Aert (Belgien), der auf der Zielgeraden nicht zu schlagen war. Foto: Roth