von Redaktion

Augsburg – Sein letztes Spiel war also am 17. Juni gegen die TSG Hoffenheim, da führte Daniel Baier den FC Augsburg als Kapitän aufs Feld. Wie immer. Er hatte natürlich bemerkt, dass sein Standing beim neuen Trainer Heiko Herrlich nicht mehr so hoch war, doch er machte sich keine Sorgen, im Januar erst hatte er bis 2021 verlängert. Dass in den beiden verbleibenden Spielen der Saison (Düsseldorf, Leipzig) kein Platz mehr für ihn in der Start-Elf war und er auch nicht eingewechselt wurde, war ein untrügliches Zeichen: Der FCA wollte ihn loswerden. Einige Wochen nach der Vertragsauflösung steht nun fest: Daniel Baier, 36, hört auf, nach 17 Profijahren. 1860 München, Wolfsburg und vor allem Augsburg, wo er Rekordspieler ist und alle neun Jahre Bundesliga mitmachte, waren seine Stationen.

„Auch wenn das jetzt anders gekommen ist, als ich mir das vorgestellt habe, wird es so sein“, meint der noch immer laufstarke Mittelfeldspieler zum Karriereende. Er nennt sich „ein Kind der Bundesliga“. Im Fußball wird er bleiben: Baier hat mit Freunden eine App entwickelt, mit der Teams ihren Alltag organisieren können.  gük

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