Arjen Robben warf das weiß-grüne Trikot mit der Nummer 10 nebst Kapitänsbinde wütend zu Boden und stapfte mit finsterer Miene in die Kabine. Von der Tribüne aus verfolgten seine Ehefrau Bernadien und die Söhne Luka und Kai sorgenvoll den abrupten Abgang des 36-Jährigen. Für den ehemaligen Star des FC Bayern sollte es nach über einem Jahr Pause ein Neustart werden – doch das Pflichtspiel-Comeback bei „seinem“ FC Groningen wurde für Robben zum „persönlichen Drama“ (Voetbal International). Ein Drama, das sogar die Frage aufwarf, ob dies möglicherweise das endgültige Karriereende für Robben bedeuten könnte. Er wisse es nicht, sagte Groningens Trainer Danny Buijs – und litt mit seinem Routinier: „Dieser Junge hat so hart gearbeitet. Wenn das Spiel so endet, ist das für ihn sehr frustrierend.“