„Wissen, wer trinkt und wer bezahlt“

von Redaktion

Rollenverteilung bei Bayern-Basketballern – Djedovic fühlt sich fit

München – Nein, Andrea Trinchieri ist nicht glücklich. Dafür sei nicht die Zeit, sagte der Coach der Bayern-Basketballer während eines Pressetermins im Werksviertel. Der Kader mit den vielen Neuzugängen müsse erst noch als Team zusammenwachsen. Dass es so kommt, ist Trinchieris „größte Hoffnung.“ Die nächste Gelegenheit, Harmonie zu finden, bietet sich im heutigen Test gegen Bamberg (19 Uhr/ MagentaSport).

Nächste Woche am Freitag empfangen die Münchner dann in der Euroleague Armani Mailand – Pflichtspielauftakt. „Das ist sehr speziell, es ist meine Stadt, mein Team. Sie haben in der gesamten Euroleague eingekauft, wir wissen also wenigstens schon, wer der Favorit ist“, sagt Trinchieri, gebürtiger Mailänder.

Erst soll das System gefestigt werden, dann werden die Rollen verteilt: „Wir müssen wissen, wer trinkt und wer bezahlt“, bemüht der Cheftrainer ein Sprichwort aus Belgrad. Was feststeht: Nihad Djedovic wird die roten Korbjäger als Kapitän in die neue Saison führen. Nach einer langen Verletzungspause fühlt er sich wieder zu 100 Prozent fit.

„Es ist nicht einfach, in einem Club wie Bayern Kapitän zu sein. Da entsteht auch Druck. Aber ich werde diese Rolle mit Leidenschaft ausfüllen“, sagt der 30-Jährige. Die Philosophie seines Trainers beschreibt er als „modernen Basketball. Du musst variabel sein und kannst nicht mehr nur ein System spielen, bis du umfällst.“  nms

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