EISHOCKEY

Champions League sagt ihre Saison ab

von Redaktion

Das war der Zielhorizont für den EHC München, die Adler Mannheim, Straubing Tigers und die Eisbären Berlin. Am 17. und 18. November wäre mit dem Sechzehntelfinale, ausgetragen in Hin- und Rückspiel an einem Ort, die Saison in der Champions Hockey League (CHL) losgegangen – doch auch das hat sich seit gestern erledigt. Am frühen Dienstagabend vermeldete das Liga-Büro im schweizerischen Zug: „Aufgrund der Auswirkungen durch die anhaltende Coronavirus-Pandemie kann die Champions Hockey League in der Saison 2020/21 nicht wie geplant stattfinden. Der CHL-Vorstand sah sich zu dieser schwierigen Entscheidung gezwungen, da sich die allgemeine Situation in Europa nicht gebessert hat.“ Die Risiken, dass Spiele wegen der Reisebeschränkungen ausfallen könnten, waren den Organisatoren zu hoch, der Glaube daran, dass aus vage in Aussicht gestellten Sondergenehmigungen für Sportteams Garantien werden könnten, nicht stark genug. Plus, so wird CHL-Präsident Peter Zahner zitiert: „Angesichts der aktuellen Entwicklung der epidemiologischen Situation sind wir leider nicht in der Lage, zu garantieren, dass alle Beteiligten immer in guter Gesundheit und ohne Quarantäne-Auflagen heimkehren können, ganz gleich wie ausgereift unsere Schutzkonzepte sind.“

Für den EHC München entfallen somit die beiden Heimspiele gegen Ilves Tampere. Es gibt also keine Pflichtspiele vor einem möglichen Auftakt in der Deutschen Eishockey-Liga (DEL), der Mitte Dezember sein soll.  gük

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