FUSSBALL IN KÜRZE

von Redaktion

UEFA-Präsident Aleksander Ceferin geht fest von einer Durchführung der EM im kommenden Sommer mit Fans aus. „Derzeit planen wir die EURO genau so, wie wir sie uns wünschen“, sagte er im Interview mit sportschau.de. Jedoch sei die UEFA auch auf andere Szenarien „gut vorbereitet“, wie der Slowene versicherte.„Wir könnten verschiedene Sachen umsetzen. Wir haben Überlegungen wie wir es mit Fans machen, ohne Fans, mit 30, 50 oder 70 Prozent“, sagte Ceferin. Die eigentlich für dieses Jahr vorgesehene EURO war aufgrund der Corona-Pandemie verlegt worden, auch 2021 soll sie in zwölf verschiedenen Ländern stattfinden. Einer dieser Spielorte ist München. „Aber theoretisch“, sagte Ceferin, „könnten wir die EURO in zwölf Ländern, in elf Ländern, in zehn Ländern, in drei Ländern oder in einem austragen.“

Trainer Jürgen Klopp hat Torhüter Loris Karius zum Wechsel vom englischen Spitzenclub FC Liverpool zurück in die Bundesliga zum 1. FC Union Berlin geraten. „Er hat gesagt, es ist ein guter Schritt“, sagte Karius über den deutschen Erfolgscoach: „Er hat gesagt, ich kann mich hier auszeichnen und wieder zeigen, dass ich ein richtig guter Torwart bin.“ Der 27-jährige Karius ist für die laufende Saison an die Eisernen ausgeliehen und könnte am Sonntag (18.00 Uhr/Sky) im Spiel beim FC Schalke 04 seine Bundesliga-Rückkehr feiern. Sein letztes Pflichtspiel hat Karius, der seit 2018 von Liverpool an Besiktas Istanbul ausgeliehen war, vor mehr als einem halben Jahr, am 15. März gegen Galatasaray Istanbul, bestritten.

Der FSV Mainz 05 muss entgegen der ursprünglichen Planung die Zuschauerzahl für das kommende Heimspiel gegen Bayer Leverkusen reduzieren. Als Reaktion auf die stark ansteigenden Inzidenzwerte dürfen gemäß dem neuesten Beschluss der Stadt Mainz am Samstag (15.30 Uhr/Sky) lediglich 250 Fans in die Opel Arena. Die gleiche Regelung gilt für das Heimspiel am 24. Oktober gegen Borussia Mönchengladbach. Ursprünglich hatte die Stadt für beide Partien 6800 Zuschauer und damit eine Stadionauslastung von 20 Prozent genehmigt.

Hannovers Mehrheitsgesellschafter Martin Kind rechnet coronabedingt mit einem hohen finanziellen Verlust. „Wir werden einen Umsatzverlust von zehn Millionen Euro haben“, wurde der 76-Jährige gestern vom „Sportbuzzer“ zitiert. Weil Zweitligist Hannover 96 sein Stadion bei den Heimspielen nur zu einem Teil auslasten darf, fallen unter anderem Einnahmen aus dem Ticketverkauf weg. Mit einer Rückkehr aller Zuschauer in die Stadien rechnet Kind so schnell nicht. „Da habe ich in diesem Jahr keine Hoffnung mehr, und ich denke nicht, dass es in der Rückrunde wesentlich anders sein wird“, sagte er.

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