Leverkusen – 73 Tage nach dem bitteren Ende des Titel-Traums vor der Haustür hat sich Bayer Leverkusen eindrucksvoll in der Europa-League zurückgemeldet. Zum Auftakt der Gruppenphase bezwang die Werkself den OGC Nizza hochverdient mit 6:2 (2:1). Mit seinem bisher höchsten Sieg in der Europa League legte das Bayer-Team schon einen Grundstein für das Erreichen der K.o.-Runde.
Im Gegensatz zum durchwachsenen Liga-Auftaktpräsentierte sich Bayer wieder wie in der Vorsaison: offensiv stark und defensiv mit Problemen. Nationalspieler Nadiem Amiri (11.), Lucas Alario (16.), Moussa Diaby (61.), Joker Karim Bellarabi mit einem Doppelpack (79./83.) und Youngster Florian Wirtz (87.) schossen bei teilweise heftigem Dauerregen die Tore. Der Tabellenvierte aus Frankreich, für den Amine Gouiri (31.) und Alexis Claude-Maurice (90.) trafen, gilt neben Slavia Prag als stärkster Gegner der Gruppe, die Israels Pokalsieger Hapoel Beer’Sheva komplettiert.
Kapitän Lars Bender und stellte auch mit Blick auf einige Schwächen fest: „Es war nicht so leicht, wie es das Ergebnis vermuten lässt.“ dpa