Neues Tor-Trio

von Redaktion

Frankfurt baut auf Dost, Silva und Kamada

München – Im Sommer 2019 brach das gefürchtete Angriffstrio der Frankfurter Eintracht auseinander. Mit Luka Jovic (Real Madrid), Ante Rebic (AC Mailand) und Sebastien Haller (West Ham) verließen gleich alle Mitglieder der sogenannten „Büffelherde“ die Main-Metropole, spülten mindestens 110 Millionen Euro in die Kasse des Bundesligisten.

Der sportliche Verlust aber war groß, Frankfurt verpasste als Neunter das europäische Geschäft. In der neuen Saison schwingt sich ein neues Dreiergespann auf, die Vorgänger vergessen zu machen. Achtung, Bayern: Jetzt kommt die Büffelherde 2.0.

Die Rede ist von Daichi Kamada (24), Andre Silva (24) und Bas Dost (31). Frankfurt-Coach Adi Hütter formiert seine Elf in einem 4-2-3-1-System, Kamada gibt darin den Zehner hinter den beiden Angreifern Silva und Dost. Dass die Eintracht am Samstag (15.30 Uhr, Sky) ungeschlagen in München antritt, ist auch diesem Trio zu verdanken. Kamada (ein Tor, zwei Vorlagen), Silva (3/1) und Dost (2/2) waren bislang an allen sieben Saisontoren beteiligt. „Sie harmonieren gut“, meinte Hütter. „Wenn alle fit und fokussiert sind, haben wir ein gutes Trio, das vielen Mannschaften wehtun kann.“

Auch den Bayern? Der Frankfurter Trainer will sichvor der „momentan sicher beste Mannschaft der Welt“ jedenfalls nicht verstecken. Er scherzte: „Einen Bus vor das eigene Tor zu stellen wird nicht funktionieren. Da genügen zwei Busse nicht, sie würden immer noch eine Lücke finden.“

Stattdessen will Hütter, dass sein Team sich auch in die Offensive wagt. Und da vorne lauern drei ganz gefährliche Spieler auf ihre Chancen. Der Österreicher erwarte von seinen Spielern, dass sie gegen den deutschen Rekordmeister „trotz allem mutig sind, wir müssen nach vorne spielen und Nadelstiche setzen“. Und zu groß soll der Respekt auch nicht sein. „Ich kann doch einen Tag vorher nicht sagen: Wir sind chancenlos, wir fahren dort nicht hin“, so Hütter: „Wir müssen zeigen, dass wir auch gut drauf sind, wir sind noch ungeschlagen. Wir müssen mit Selbstvertrauen dort antreten.“  jau/sid

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