Der Torjäger hat seinen Dienst angetreten; Beim bayerischen Kantersieg in Salzburg (6:2) hat Robert Lewandowski (Foto: epa) im dritten Anlauf endlich sein Torkonto in der diesjährigen Champions League erö:fnet. Der Pole hatte mit seinem Doppelpack in Österreich entscheidenden Anteil am Münchner Erfolg – und überzeugte nach Spielende zudem mit einer rührenden Geste. Lewandowski teilte bei Instagram mit: „Ich möchte meine heutigen Tore der wahren Legende Gerd Müller zum 75. Geburtstag widmen.“ Der ehemalige Torjäger des FC Bayern, Spitzname Bomber, leidet seit einigen Jahren an Demenz. Zu seinem Ehrentag am 3. November hatte Ehefrau Uschi der „Bild“ erzählt, Gerd „isst so gut wie nichts mehr“ und „schläft seinem Ende entgegen“. Lewandowski meinte über sein Knipser-Vorbild: „Das Ausmaß dessen, was du erreicht hast, treibt mich an, jeden Tag daran zu arbeiten, um deiner Größe zumindest ein Stück näher zu kommen. Bleibe stark König Gerd.“ Gerd Müller ist mit 365 Toren in 427 Spielen mit klarem Abstand bester Torschütze der Bundesliga-Historie. Lewandowski steht mit 246 Treffern auf Platz drei dieser Liste (dazwischen: Klaus Fischer/268 Tore). In Salzburg arbeitete der 32-Jährige mal wieder an seinen beeindruckenden Zahlen: Er verwandelte den 13. Strafstoß in Serie, in der Champions League hat er sogar alle zwölf Versuche versenkt. Und: Mit nun 70 Toren in der Königsklasse steht er kurz davor, Real-Legende Raul (71) aus den Top 3 zu verdrängen. jau